Sehen Sie einen Seehund auf dem Strand liegen? Bitte nicht stören. Meistens haben die Meeressäugetiere gar kein Problem und es gibt keinen Grund zur Beunruhigung. Abstand halten ist die Devise in solchen Situationen.

Halten Sie 20 Meter Abstand

Das Beste, was man für einen solchen erschöpften Seehund tun kann, ist Abstand halten. Andernfalls entstehen Probleme für die Tiere. Die Menschen wollen solche Seehunde oftmals füttern oder nass halten, was jedoch überhaupt nicht nötig ist. Es sind schließlich keine Wale oder Delfine, die außerhalb des Wassers nicht überleben können. Es wäre Stress für die Tiere. Je mehr Ruhe der Seehund bekommt, desto höher ist die Wahrscheinlichkeit, dass er normal in unserer Nordsee weiterleben kann und nicht in einer Seehund-Auffangstation aufgenommen werden muss. Genießen Sie den Anblick der Tiere, aber halten Sie zwanzig Meter Abstand. Dies gilt für Menschen, aber natürlich auch für Hunde.

Krank oder nicht krank?

Dennoch ist es manchmal nötig, Hilfe für einen Seehund zu rufen. Wenn ein Seehund sichtbare Verletzungen hat, hustet oder etwa mit offenen, trockenen Augen schwer atmet. Tiere, die sehr passiv und flach auf dem Strand ausgestreckt liegen, sind vielleicht krank. Allerdings ist es manchmal schwer, ein krankes von einem erschöpften Tier zu unterscheiden.

Halten Sie auch dann Abstand und informieren Sie das Seehund-Auffangzentrum unter 0477 34 58 90 oder per Mail an info@sealife.be. Ein zusätzliches Foto oder kurzer Film hilft den Mitarbeitern, die Situation besser einzuschätzen.